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Ausstellung 2015

„Trommler, Trommler, hör mich an …”

Werke von Angelika Zwarg aus Zschopau

 

Anlässlich des 10jährigen Bestehens unserer Steuerberatungskanzlei fand am am 12. November 2015 die Eröffnung der 4. Ausstellung in unseren Räumen statt. Die Ausstellung zeigt ausschließlich Werke der Zschopauer Künstlerin Angelika Zwarg.

 

Die Ausstellung unter dem Titel „Trommler, Trommler, hör mich an …“ wurde hervorragend angenommen. Die Künstlerin will mit ihren Werken zur Aufmerksamkeit gegenüber anderen auffordern und hat aus diesem Grund auch den Titel der Ausstellung dem Märchen der Gebrüder Grimm „Der Trommler“ entlehnt.

 

Der Künstler Rolf Büttner sagte in seiner Laudatio auf die Künstlerin unter anderem: „Eine denkwürdige Umkehrung steckt in diesem ‚Trommler, Trommler hör mich an‘. Der Trommler - selbst ein Rufer und Verkünder und ein Mann der Tat – wird selbst gerufen. Sein eigenes Trommeln und die Umstände verhindern, dass er die Signale empfangen kann. Als es ihm doch gelingt, ist das Glückliche Ende da. So reduziert und losgelöst von dem ausschweifenden Märchen klingt es wie eine Metapher, die ganz genau in unsere Zeit passt. Möchte man doch selbst all die Rufer um Gehör bitten, damit sie einsichtig würden.“

 

Angelika Zwarg ist viel an ihrer Heimat gelegen. Sie ist der Grund auf dem sie wurzelt, die Landschaft aus der sie selbst erwächst. Sie wird nicht müde diese immer wieder zu betrachten, zu zeichnen und in ihre Bilder zu verwandeln. Die Landschaften erzählen von den Menschen, die hier ihre Häuser und Siedlungen errichten. Die Bewohner selbst sind nicht die Herren dieses Landstrichs. Sie gehen auf im Rhythmus der Berge und Täler. Ohne Horizont und Himmel lenkt sie den Blick ganz auf die Strukturen der Landschaft. Ganz wie im Märchen bringt uns Angelika Zwarg dem Kern ihres Themas näher. Sie interessieren die Erfahrungen ganz allgemeiner Natur, die in jedem Leben vorhandenen Zustände, Situationen und Verhaltensweisen. Auch die Tätigkeiten des Trommeln und Rufens können solche Verhaltensweisen sein.

 

Die Vernissage wurde passend zum Thema begleitet von den beiden Schlagzeugern Maik Schönherr und Toni Müller, die zusammen mit ihrem Projekt „Double Stroke“ eine begeisternde musikalische Umrahmung der Veranstaltung auf ihren Trommeln und Percussions-Instrumenten lieferten.

 

 

Fotos:
Photographie Caterina Mehner, Pockau